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Wenn Dr. Norden Urlaub macht: Dr. Norden 17 Patricia Vandenberg

Wenn Dr. Norden Urlaub macht: Dr. Norden 17

Patricia Vandenberg

Published April 1st 2013
ISBN :
Kindle Edition
102 pages
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 About the Book 

Herr Doktor, was soll ich denn nur machen, wenn Sie nicht da sind?, jammerte Frau Krollmann. Wer soll mir denn meine Spritzen geben? Solche und ähnliche Worte hatte Dr. Daniel Norden während der letzten Tage oft zu hören bekommen, und er hatte immerMoreHerr Doktor, was soll ich denn nur machen, wenn Sie nicht da sind?, jammerte Frau Krollmann. Wer soll mir denn meine Spritzen geben? Solche und ähnliche Worte hatte Dr. Daniel Norden während der letzten Tage oft zu hören bekommen, und er hatte immer wieder geduldig die gleiche Antwort gegeben. Dr. Ziemann wird das genauso gut machen, Frau Krollmann. Ich werde Sie nachher gleich mit ihm bekannt machen. Dr. Norden und seine Frau Fee wollten endlich einmal richtig Urlaub machen, und es war längst beschlossen, dass der erste Geburtstag ihres Söhnchens im Familienkreis auf der Insel der Hoffnung gefeiert werden sollte. Die Anhänglichkeit seiner Patienten in allen Ehren, das hatte auch sein Schwiegervater Dr. Cornelius gemeint, aber denen war auch nicht gedient, wenn dann Daniel eines Tages mal zusammenklappte. Er hatte mit einer verschleppten Erkältung zu kämpfen, die er immer wieder mit Medikamenten unterdrückt hatte, doch nun fühlte er sich selbst urlaubsreif. Nur immer mal ein verlängertes Wochenende, damit war es nicht abgetan. Er hatte nun auch in Dr. Werner Ziemann einen Vertreter gefunden, dem er vertraute. Das war heutzutage gar nicht mehr so einfach, denn meist sprachen sich die Ärzte untereinander ab mit ihrer Urlaubseinteilung. Doch hier in dem Neubauviertel war das nicht so einfach. Weit und breit war Dr. Norden der einzige Arzt für Allgemeinmedizin. Die anderen waren Fachärzte, die nur in Notfällen mal Hausbesuche machten. Ja, eigentlich war der junge Dr. Norden so gesehen ein altmodischer Arzt, immer zu erreichen, immer und zu jeder Stunde zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Allerdings hatte er auch einen Patientenkreis, der dies nicht schamlos ausnützte, ihn andererseits aber auch schwer vermisste, wenn er mal nicht da war.